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In den vergangenen Jahren wurden fünf Teiche mitsamt Uferlandschaften erstellt. Die Planung eines sechsten (des ersten im Kanton Bern) ist schon weit fortgeschritten.
Klicken Sie nebenstehende Links für eine Beschreibung mit Bildern der bisherigen Teiche. 


Geologie und Natur

Die Karpfenteiche werden in erster Linie in den nördlichen Napfausläufern zwischen Wigger und Langete angelegt. Dabei handelt es sich um einen Hügelzug der sich vom Napf her nordwärts bis weit ins Mittelland hinaus erstreckt und ganz im Nordosten den Ausläufern des Juras (Born, Engelberg) gegenüber steht. Dieser Molasseriegel wirkt dadurch einerseits als trennendes Element zwischen dem östlichen und westlichen Mittelland und andererseits als verbindendes Element zwischen Voralpen und Jura.

Da sich hier von Natur aus wenig stehende Gewässer befinden, sind die Populationen verschiedener Amphibienarten der Kantone Luzern und Aargau häufig von den Beständen der westlichen Schweiz (Emmental, Bern Mittelland, Seeland, usw.) getrennt. Das Projekt trägt dazu bei, dass zwischen östlicher und westlicher Schweiz wieder eine vielfältige „Gewässerbrücke“ entsteht, welche den Amphibien und anderen Tieren und Pflanzen den Genaustausch ermöglicht.

Mit der ökologischen Aufwertung der nördlichen Napfausläufer kann dieser genetische Austausch aber auch in nord-südlicher Richtung geschehen. Beispielsweise sind Heuschreckenarten bekannt, deren Populationen im Alpenraum und Jura nur über diese „Napf-Jura-Brücke“ miteinander verbunden sein können.