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In den Teichen von „Karpfen pur Natur“ wird auf eine Fütterung der Fische verzichtet. Es werden nur so viele Karpfen in einen Teich eingesetzt, wie dieser natürlicherweise zu ernähren vermag. Dieses extensive Nutzungssystem und die Gestaltung der Teiche mit flachen Ufern ermöglichen die Entwicklung einer Vielzahl von Ufer- und Wasserpflanzen und bietet Lebensraum für verschiedene, seltene Tierarten.

Neben jedem Teich wird auch ein fischfreiher Weiher angelegt, in dem sich Amphibien ungestört entwickeln können. Die Umgebung wird u.a. mit Hecken und Trockensteinmauern bereichert, welche weiteren Lebewesen einen Habitat bieten.

Die Karpfenteiche werden im Rahmen der Bewirtschaftung alle paar Jahre einmal trockengelegt. Auf dem austrocknenden Schlamm entwickelt sich eine in der Schweiz akut vom Aussterben bedrohte Pflanzengesellschaft, die Teichbodenflur oder Zwergbinsenannuellenflur. Waren die Vertreter dieser Gesellschaft um St. Urban einst verbreitet, kommen sie heute nur noch selten vor. Typische Vertreter dieser Gesellschaft sind das Schwarzbraune Zypergras, die Moorbinse, der Kleinling oder das Kleine Tausendgüldenkraut. Nach dem Trockenlegen der Teiche, können für wenige Monate Pioniergewässer für Kreuzkröten, Gelbbauchunken, den Südlichen Blaupfeil und die Kleine Pechlibelle eingestaut werden.

Klicken Sie die nebenstehenden Links für einen Inventar der Pflanzen und Tiere, die in und um unsere Teiche beobachtet wurden.

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